10 ORTE, AN DENEN DU DEINEN CAMPER PARKEN KÖNNTEST

10 ORTE, AN DENEN DU DEINEN CAMPER PARKEN KÖNNTEST

Auszug aus einem Blog von Emma Mitra, STA Travel Digital Marketing.

Seitdem ich denken kann, stand ein Roadtrip mit einem Wohnmobil durch Australien (oder mit einem Kombi, um es im Retro- und Aussie-Style zu machen) immer auf meiner Reisewunschliste. Und damit bin ich nicht allein: Im vergangenen Jahr haben Tausende STA-Kunden „OZ“ im Wohnmobil erkundet. Es ist definitiv ein ganz neues Gefühl, sein ganzes Haus mit sich herumzufahren, Nationalparks nachts zu seinem Zuhause zu machen und einen einfachen Lebensstil zu pflegen. Außerdem sind Wohnmobile eine praktische und kostengünstige Art, zu reisen, vor allem, wenn man in einer Gruppe reist.

Hier sind einige Orte, an denen mein Mann und ich auf unserem Roadtrip selbst waren oder von denen andere Reisende geschwärmt haben und zu denen ich definitiv noch einmal fahren würde, wenn ich könnte.

1. Für Städtebummler

Wenn du ein Wohnmobil in Sydney abholst, aber dort bleiben und die Lichter der Stadt sehen möchtest: Parke das Wohnmobil am Lane Cove River Tourist Park. Von diesem herrlichen Nationalpark am nördlichen Stadtrand aus geht man nur zehn Minuten bis zum nächsten Bahnhof, von dem aus man in 25 Minuten mit dem Zug nach Sydney gelangt. Eine tolle Option, um das Beste aus beiden Welten zu erleben. Der Campingplatz hat sogar einen Pool! Holla.

2. Für Tierfreunde

Liebst du die australische Tierwelt? Die kann man wohl nirgends besser beobachten als in Queensland. Fahr nach Cape Tribulation im Daintree-Nationalpark und stell dein Wohnmobil am Noah Beach Campground ab. Der Daintree beheimatet Baumkängurus, Kasuare, Possums und sogar Krokodile – pass also auf, wenn du in die Nähe des Wassers kommst!

3. Für Glamper

Zurück zu den Wurzeln zu gehen und im Regenwald zu schlafen, ist herrlich, aber manchmal sehnt man sich einfach nach einer heißen Dusche und gutem Schlaf! In Australien gibt es zahlreiche Glampingplätze, aber das BIG4 Adventure Whitsunday Resort in Queensland direkt am Airlie Beach stach für uns absolut heraus. Im Ernst: Der Glampingplatz ähnelt einem genialen balinesischen Resort mit einem großen Salzwasserpool, Palmen, Musik in den Bädern und Massagen am Pool, für alle, denen nach der fünfstündigen Fahrt die Schultern wehtun.

4. Für Sprachlosigkeit

Tasmanien zählt zu meinen Lieblingsorten in ganz Australien und der atemberaubende Freycinet-Nationalpark hat mich im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos gemacht. Der Ort ist so beliebt zum Campen, dass man dort ein Losverfahren eingeführt hat. Wenn du aber das Glück haben solltest, dass dein Name gezogen wird, wirst du an einem der schönsten Orte der Erde Halt machen können.

5. Für Sonnen- und Sandanbeter

Eine Tour in einem Wohnmobil muss nicht immer Abenteuer pur sein. Manchmal möchte man vielleicht einfach nur relaxen. Und dafür gibt es keinen besseren Ort als den 45 Minuten von Esperance entfernt gelegenen Cape-Le-Grand-Nationalpark im Westen Australiens, dessen weiße Strände zu den besten in ganz Australien gewählt wurden. Wenn du dein Lager in der Lucky Bay aufschlägst, kannst du morgens schwimmen und nachmittags schnorcheln und dich zusammen mit den Kängurus sonnen.

6. Für unberührte Natur

Wenn du mal richtig abschalten möchtest, dann solltest du in den Grampians-Nationalpark in Victoria fahren. Etwa drei Stunden nördlich von Melbourne findest du riesige Gipfel, zauberhafte Wasserfälle, endlose Wälder und alte Felskunst der Aborigines. Stell dein Wohnmobil auf dem malerischen Halls-Gap-Campingplatz ab und besorg dir eine Feuertrommel für den Abend. Die ganz Unerschrockenen können eine Nachtwanderung machen und an einem der im Park verstreuten Zeltplätze übernachten.

7. Für umsonst

Ein tolle Nachricht: Campen ist in allen State Parks in New South Wales kostenlos! Wie genial ist das denn? Wir empfehlen die Jervis Bay, wo man direkt an einem der schönsten weißen Sandstrände der Welt campen kann – UMSONST. Und wenn man im Juni oder Juli dort ist, kann man vielleicht sogar Buckel- und Südliche Glattwale sehen, die es in die wärmeren Gewässer Queenslands zieht.

8. Für Sternenhimmel

Ah, das Northern Territory, Australiens am dünnsten besiedelte Region (mit nur 233.000 Einwohnern). Das heißt, dort gibt es kaum Lichtverschmutzung und daher die klarsten Nachthimmel in ganz Australien. Fahr zum West-MacDonnell-Nationalpark, hol den Schlafsack aus dem Wohnmobil und zähl die Sternschnuppen – glaub mir, dort wirst du kein Dach über deinem Kopf haben wollen.

9. Für Inselcamping

Nach einer kurzen Überfahrt mit der Fähre von Cape Jervis in Südaustralien aus kommt man nach Kangaroo Island, Australiens größtem Wildtierparadies – überraschenderweise nicht nur für Kängurus. Dort findet man auch Zwergpinguine, Robben, Kurzschnabeligel, Wallabys, Possums und sogar Fetzenfische. Was klasse ist: Du kannst dein Wohnmobil mit auf die Fähre nehmen und so für ein paar Tage direkt neben wilden Tieren leben. Gibt es eine bessere Art, abzuschalten?

10. Für Sonnenaufgänge

Zu beobachten, wie die Sonne über dem Uluru aufgeht, ist eines der besten Erlebnisse in Australien überhaupt und einer der Hauptgründe, weshalb sich Reisende auf den Weg ins Red Centre machen. Der Uluru glüht bei Sonnenaufgang (und im Übrigen auch bei Sonnenuntergang) in fantastischen Farben und die umliegende Landschaft ist atemberaubend. Stell dein Wohnmobil am perfekt gelegenen Ayers Rock Campground ab. Von dort aus fährst du am Morgen nur 35 Minuten zum Uluru.

DIE BESTEN JOBS DER WELT

DIE BESTEN JOBS DER WELT

Im vergangenen Jahr haben sieben glückliche Gewinner des „Best Jobs in the World“-Wettbewerbs von Tourism Australia & STA Travel die Jobs und den Lebensstil ergattert, von denen sie immer in Oz geträumt hatten.

Die Gewinner kamen aus der ganzen Welt und waren über alle sieben Bundesstaaten und Territorien Australiens verstreut, um ihre sechsmonatigen Arbeitsabenteuer zu starten. Sie haben dabei alles mit Videos und Blogs dokumentiert: Listen mit Dingen, die man unbedingt einmal im Leben gemacht haben muss, wurden schnell abgehakt. Dazu gehörten unter anderem Dschungelsurfen, Heißluftballonfahrten, Schwimmen mit Walhaien, Party bis zum Morgengrauen und Freundschaften schließen mit Einheimischen. Und die Jobs waren auch keine gewöhnlichen Jobs: Elise arbeitete als Queensland Park Ranger, Andrew wurde Oberspaßvogel in New South Wales und Graham hatte den Job eines Tassie Devil Wrangler ... natürlich in Tasmanien.

Klicke auf die Blogbeiträge und Videos, um ihre Storys zu erfahren und dir Inspirationen für dein ganz persönliches Aussie-Abenteuer zu holen.

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HÖR AUF DIE AUSSIES

HÖR AUF DIE AUSSIES

Hör auf die Einheimischen! STA Travel Australia nennt dir 15 Gründe, weshalb du dich in Down Under verlieben wirst!

1. Die Städte – Sydney, Brisbane, Melbourne, Adelaide, Cairns, Perth ... Australiens Städte sind alle unterschiedlich und alle auf ihre Weise unglaublich. Für Feinschmecker, Partybiester und Sportverrückte: Hier gibt es die besten Restaurants, Shops und Bars und für gewöhnlich eine atemberaubende Aussicht. Oder einen tollen Strand. Besser geht es nicht.

2. Surfen – Wenn du dich schon immer mal aufs Surfbrett wagen (oder dich an einen heißen Surfer ranmachen) wolltest, dann ist Australien der perfekte Ort dafür.

3. Ayers Rock – Fahr zum Uluru und hak den „Earth Nipple“ auf deiner Bucket List ab. Sieh dir den Sonnenaufgang an und bestaune, wie der Fels seine Farbe ändert wie ein Stimmungsring.

4. Kangaroo Island - Kängurus sind die Sporty Spice der Tiere: Sie sind munter, athletisch und können ganz schön hoch springen. Aber sie sind auch niedlich und haben immer eine Tasche dabei – möchte jemand etwas hineinstecken?

5. Koalas – Sie verbringen den Tag hauptsächlich mit Kuscheln, Schlafen und Essen – was für ein Leben!

6. Great Barrier Reef - Das größte Korallenriff der Welt ist Heimat Tausender Arten von Meerestieren und ein unvergleichliches Schnorchel- und Taucherparadies.

7. Weingüter – In Australien ist es immer fünf Uhr. Na ja, nicht wirklich, aber in Australien gibt es hervorragende Weingüter, die ein gutes Tröpfchen zu jeder Tageszeit rechtfertigen.

8. Haiwoche – Die tollste Woche im amerikanischen Fernsehen wäre nicht dieselbe ohne die frechen Aussies, die jeden Tag das Schicksal herausfordern, um einem Weißen Hai näherzukommen.

9. Das Outback – Nein, kein Steakhaus. Diese unerforschte australische Wildnis ist der perfekte Abenteuerspielplatz für Camper, Wanderer und Entdecker.

10. Byron Bay - Strandorte können einfach nicht besser sein als Byron Bay. Hier kannst du surfen, am Strand ausspannen, an deinem Teint arbeiten und dir von Didgeridoos und heißen Einheimischen mit ihren Gitarren ein Ständchen spielen lassen.

11. Der Wilde Westen – Lass deine Cowboystiefel und deinen Revolver zu Hause, der Wilde Westen besteht hier aus unglaublichen Stränden, entspannten Küstenstädten und sanften riesigen Walhaien.

12. Der SlangBudgy smuggler (Minibadehose), bogan (Angeber), grog (Mischgetränk aus Bier und Rum), schooner (großes Glas Bier), bottle shop (Getränkemarkt), singlet (Unterhemd) ... und so weiter. Natürlich spricht man in Down Under Englisch, aber vielleicht wirst du hier eine spezielle Übersetzungs-App brauchen.

13. Tauchen – Wenn du einen Neoprenanzug hast, ist Australien genau der richtige Ort, um ihn zu tragen. Das Tauchen in dem klaren blauen Wasser, den Korallenriffs und den Schiffswracks ist nicht von dieser Welt.

14. Steve Irwin – In seinem Tierpark in Beerwah bei Brisbane kannst du The Crocodile Hunter die Ehre erweisen.

15. Der Goon – Eine Australienreise wäre nicht vollkommen, ohne Goon (australischen Wein in Tüten) probiert zu haben. Wie befürchtet, schmeckt er nach Spring Break ’09 … nur mit einem schlimmeren Kater.

ZEHN HOT SPOTS IM NORTHERN TERRITORY

ZEHN HOT SPOTS IM NORTHERN TERRITORY

Catch a Barra: Wer auf seinem Weg an den obersten Zipfel Australiens gelangt, ohne einen eigenen Barramundi gefangen zu haben, der hat etwas verpasst. Rund um Darwin gibt es eine Reihe von Exkursionsangeboten und Angler können mit dem eigenen Boot oder einem Mietboot eine vollständig geführte Angelsafari unternehmen. Hier kann man in einer abgelegenen Fischerhütte übernachten, ein Boot chartern oder einfach die Leine von einem Anleger oder Kai werfen.

Einfach mal abtauchen: Nur anderthalb Stunden südlich von Darwin kann man in den tosenden Wassermassen vom Buley Rockhole und der Wasserfälle von Florence und den Wangi Falls sich den Staub des Outbacks in einem sprung ins kühle Nass abwaschen. Weiter südlich in der Nähe von Katherine sollte sich keiner die Thermalquellen von Mataranka entgehen lassen, denn dem 34° Celsius warmen Wasser werden zudem Heilkräfte nachgesagt.

Festival-Spaß: Jedes Jahr Ende Mai findet das größte Musikfestival Darwins, das „Bass in the Grass“ statt. Das Event bieten bekannte Acts und unentdeckteTalente – von Rock und Indie, bis hin zu Hip-Hop ist alles vertreten. Auch etwas außergewöhnliche Events findet man bspw. beim Darwin Festival, Darwin Beer Can Regatta, Henley on Todd, Camel Cup und Alice Desert Festival auf ihre Kosten.

Krokodile in freier Wildbahn erleben: Wer keine Angst vor den grünen Urzeittieren hat, kommt bei einer Tour auf dem Adelaide River zum Mündungsgebiet voll auf seine Kosten und kann diese faszinierenden Tiere live in ihrer natürlichen Umgebung erleben.

Mit quietschenden Reifen durch die Wüste: Wie wär’s mit einem Ausflug zu einer echten Rinderfarm, der Undoolya Station östlich von Alice Springs? Von dort aus können Quads geliehen werden, um damit im Nationalpark East MacDonnell Ranges durch zerklüftete Landschaften und ausgetrocknete Flussbetten zu fahren. Auch mit einem gemieteten Roller können die Sehenswürdigkeiten von Darwin entdeckt werden. Dabei sollte man unbedingt am East Point Reserve oder am Nightcliff Foreshore Halt machen und ein Picknick mit Meeresblick genießen. Wer sich vor Sonnenaufgang ein Fahrrad leiht, erfährt auf der 17 Kilometer langen Tour von John Flynn’s Grave zu Simpsons Gap ein echtes Erlebnis. Der geschlängelte Weg durch Spinifex-Gräser und vorbei an Ghost Gum-Bäumen bietet an jeder Ecke atemberaubende Ausblicke auf die West MacDonnell Ranges.

Darwins Vergnügungsmeile: Das neueste Erholungsgebiet in Darwin, die Waterfront, bietet einen Wellenpool, eine Schwimmlagune, große Grasflächen zum Fußballspielen und Grillen sowie eine Fülle junger Bars und Restaurants. Zwischen Mai und Oktober sollte man die Mindil Beach Sunset Markets nicht verpassen. Hier können internationale Köstlichkeiten probiert und die Stände der Händler bestaunt werden. Hier gibt es nicht nur Kitsch & Kunst, sondern auch Masseure, Tarot-Kartenleser, Lederer, Künstler, Schneider und Juweliere und auch klasse Entertainment durch die großartigen Straßentheater, Zauberer und lokale und internationalen Straßenkünstler.

Great Aussie Road-Trip: Sachen packen und ab auf die Straße! Ein Roadtrip mit dem Auto oder dem Camper durch das Northern Territory bietet alles, was das Herz eines Australienfans höher schlagen lässt. Egal, ob man offroad fahren oder das Outback erleben möchte, mit einem fahrbaren Untersatz kann man ganz frei und flexibel Australien erleben und dabei das Reisetempo selbst bestimmen.

Outdoor-Abenteuer im Nitmiluk-Nationalpark: Hier kann man die verborgenen Ecken des Nationalparks mit dem Kanu erkunden. Ob auf geführten Touren oder auch eigenständig mit einem Leihkanu kann man ganz nah an Sandbänke paddeln, sich durch Paperbark-Wälder treiben lassen, Stromschnellen herunterrasen oder durch mit Pandanus bewachsene Kanäle fahren. So kommt man auch ganz nah an die typischen wilden Tiere der Gegend heran, wie z.B. Wallabys, Bindenwarane, Süßwasserkrokodile und Flughunde.

Sonnenuntergang am Uluru und ein Abendessen im Outback Pioneer: Der Uluru, auch als Ayers Rock bekannt, ist wohl das berühmteste Naturdenkmal Australiens und ist besondersbei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang eindrucksvoll anzuschauen, denn dann leuchtet das 348 Meter hohe Wahrzeichen Australiens einfach unbeschreiblich schön im Sonnenlicht. Nach dem Sonnenuntergang kann man dann wie ein richtiger Australier sein Barbecue im Outback Pioneer genießen und kann gemeinsam mit anderen Reisenden den Abend ausklingen lassen.

Work and Travel im Outback: Ein besonderes Erlebnis bietet ein Work & Travel Aufenthalt im Northern Territory. Es gibt eigentlich keine bessere Möglichkeit, Lebensart und Kultur einer Region kennenzulernen, die so ganz anders als im Rest Australiens (und der Welt) sind. Mit gültigem Visum bieten sich Jobmöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen, von der Landwirtschaft, über Mienen und Metallhandel, bis hin zur Gastronomie ist alles hier zu finden. Bei einem WWOOF-Austausch erfährt man mehr über die Kunst des biologischen Anbaus und erlebt die wundervolle Natur als Erntehelfer oder tut etwas für den Umweltschutz, indem man bei einem Conservation Volunteers-Projekt teilnimmt.

5 GUTE GRÜNDE MIT UNS ZU REISEN

5 GUTE GRÜNDE MIT UNS ZU REISEN

1. WIR SIND DIE EXPERTEN

Wir sind deine Experten für individuelles und authentisches Reisen von der Weltreise bis zum Städtetrip. Unsere Reiseexperten verhelfen dir zum Trip deinen Lebens - denn auch sie sind rund um den Globus unterwegs und versorgen dich mit Insider-Tipps. Mit uns zu verreisen ist anders, cool und nie 08/15.

2. GÜNSTIG UND FLEXIBEL

Bei uns bekommst du weltweit spezielle Flugtarife für Studenten, Jugendliche und jedermann. Du profitierst von freier Routenwahl sowie günstigen und flexiblen Umbuchungsmöglichkeiten.

3. IMMER IN DEINER NÄHE

Egal ob online oder in einem der mehr als 300 STA Travel Shops weltweit um deine Reisewünsche zu erfüllen.

4. ERSTKLASSIGE REISEPARTNER

Wir arbeiten ausschließlich mit angesehenen Partnern im Reisebereich zusammen, so dass du bei uns guten Gewissens buchen kannst.

5. MEHR ALS 35 JAHRE ERFAHRUNG

Reisen ist seit über 35 Jahren unsere absolute Leidenschaft. Wir haben wertvolle Insidertipps für dich parat und unterstützen dich beim Weltentdecken.

WILDER WESTEN UND WALHAIE

WILDER WESTEN UND WALHAIE

Der Bundesstaat Western Australia (WA) ist eines der bestgehütesten Geheimnisse im Reiseland Australien, wobei er genauso viel zu bieten hat wie seine bekannten Gegenstücke an der Ostküste! Du glaubst uns nicht? Dann machen wir dich mit David Heath, einem 24 Jahre alten Buchhändler, bekannt der seinen Traum lebte und durch Asien und Australien reiste. David beharrt darauf, dass er eines der besten Erlebnisse, die er in seinem ganzen Leben hatte, einigen sehr großen Geschöpfen vor der Küste von Exmouth, ein paar Stunden nördlich von Perth, zu verdanken hatte. Lies weiter, um Davids Story kennenzulernen und zu erfahren, warum ein Trip nach Down Under einfach nicht vollkommen ist, ohne WA besucht zu haben!

Seit meinem zweiten Jahr an der Universität wollte ich um die Welt reisen. Ich sparte so viel Geld, wie ich konnte, und brach von Großbritannien aus in Richtung Vietnam, Laos, Kambodscha und Thailand auf. Nach einer Weile, entschloss ich mich, nach Perth in Western Australia zu reisen. Ich entschied mich für Perth zum einen wegen seiner Nähe zu Asien und zum anderen, weil in dem Bundesstaat einige Freunde meiner Familie lebten.

Als ich in Koh Tao Surfen lernte, erzählte mir mein Surflehrer von den Walhaien und dem Ningaloo Reef oben in Exmouth und davon, dass das ein einmaliges Erlebnis sei, das man neben Australien nur noch an einem anderen Ort, nämlich auf den Philippinen, erleben könne. Von dem Moment an war ich fest entschlossen, länger in WA zu bleiben.

Während meiner ersten Wochen in Perth machte ich eine Bootstour den Donnelly River runter zu Orten, die man nur mit dem Boot erreicht. Wir fuhren raus bis zur Meeresmündung und staunten über die weite, unberührte Küstenlinie, die in jeder Richtung hinter dem Horizont verschwand. Ich fuhr zurück nach Perth und buchte sofort einen Roadtrip die ganze Westküste rauf und machte dabei Halt in den Pinnacles, Monkey Mia, Coral Bay und in Exmouth.

Der Road Trip

Die Pinnacles in WA sind einzigartig und stehen da wie große Stalagmiten, allerdings in einer Sandwüste, und nicht in einer Höhle. Auf der Fahrt Richtung Küste war der Hauptgrund, nach Monkey Mia zu fahren, die Möglichkeit, frei lebende Delfine zu sehen, die nur einen Meter entfernt von einem schwimmen. Man darf sie zwar nicht anfassen und es gibt auch keine Garantie, dass man überhaupt welche sieht, aber es ist auch ziemlich unwahrscheinlich, dass man keine sieht. Monkey Mia ist Teil der Shark Bay, einem Weltnaturerbe mit einer hohen Konzentration an Haien, die jedoch für den Menschen ungefährlich sind. In der Shark Bay liegt auch Shell Beach, ein herrlicher Strand, der ausschließlich aus winzig kleinen weißen Muscheln besteht. 400 Meilen weiter im Norden erreichte ich Coral Bay.

Der Ort besteht im Wesentlichen aus einem Straßenabschnitt in unmittelbarer Nähe zum Ningaloo Reef mit herrlich blauem Wasser, der sich zu einem Resort gewandelt hat. Während das Barrier Reef rund drei Stunden vor der Küste liegt, erreicht man das Ningaloo Reef mit einigen wirklich herrlichen Korallenformationen in nur zwei Schwimmminuten. Ich war im Ningaloo ein paar Mal tauchen und konnte als zusätzlichen Bonus Buckelwale beobachten. Coral Bay war ein traumhafter Ort und ich kann mir vorstellen, dass man dort während des Sommers wunderbar in einem Hotel oder Pub arbeiten könnte.

Dann wurde es richtig groß – sowohl bildlich gesprochen als auch im übertragenen Sinne.

Ich fuhr nach Exmouth, wo ich von dem Reiseunternehmen abgeholt und zum Dock gebracht wurde. Mit einer Gruppe von etwa 20 Mitreisenden wurden wir mit dem Boot über das innere Riff hinaus rausgefahren und warteten unruhig darauf, dass die Beobachtungsflugzeuge ihren Job machten (jepp, die Walhaie sind wirklich so groß). Und schließlich kam ein Stimmengewirr aus dem Funkgerät und das Boot nahm Fahrt auf in Richtung eines Hais. Als wir in seiner Nähe waren, sprang ein Mitglied des Teams ins Wasser und schwamm hinter dem Boot neben einem Hai her und hob dabei eine Hand in die Luft. Die Frau auf dem Boot rief: „GO GO GO GO!“ und die Hälfte von uns sprang mit unseren Schnorcheln (leider kann man damit nicht tauchen) ins Wasser. Von dem Moment an war es ein verrücktes Schwimmen im tiefblauen Wasser, bei dem man nichts sehen konnte, außer Lichtstreifen, die vor der kobaltfarbenen Weite vor mir die Oberfläche durchdrangen.

Ich verrenkte mir die ganze Zeit meinen Hals, bei dem Versuch, den Hai zu entdecken. Und dann tauchte er plötzlich aus dem tiefen Blau auf. Ein vier Meter langer Walhai: Er war gefleckt, unglaublich friedlich und schien die Touristenschar, die ihn begleitete, gar nicht wahrzunehmen. Dieser kleine Tanz dauert etwa 90 Minuten und wir schafften es, die ganze Zeit über einen drei Meter langen und einen vier Meter langen Hai zu begleiten. Später sprach ich mit einer jungen Frau, die einmal mit einem neun Meter langen Hai geschwommen war, was mich echt umhaute, weil ich dachte, meine Haie wären schon ziemlich groß gewesen! Anschließend schnorchelten wir noch ein weiter, um ein bisschen herunterzukommen, und das nächste, an das ich mich erinnern kann, war, dass ich bei dem Leuchtturm auf der Halbinsel war und mir zusammen mit meinen Freunden den Sonnenuntergang über dem Meer ansah.

Das war ein wunderbares, wirklich einmaliges Erlebnis, das sicher zu den besten Dingen zählt, die ich während meiner Abenteuer unternommen habe.

Auszug aus einem Blog von David Heath

DIE VERBORGENEN JUWELEN DER OSTKÜSTE

DIE VERBORGENEN JUWELEN DER OSTKÜSTE

Sonnenverwöhnte Städte, Discos auf einsamen Inseln und wilde Segelabenteuer – Australiens Ostküste mit einem Backpack kommt dem Himmel sehr nahe. Wir sind alle bereit für einen endlos langen Sommer in unseren Badesachen: Hier sind Schnorcheln, Surfen, Flirten und wildes Tanzen auf den Tischen angesagt. Wenn du aber genug von den Highlights der Ostküste hast, solltest du die üblichen Touripfade verlassen und die entspannten Juwelen vor Ort besuchen, von denen man denkt, dass wir sie nicht kennen.

Aufgesattelt, Cowboy! Das „Outback“, zumeist mit dem Red Centre gleichgesetzt, ist tatsächlich überall dort, wo es trocken und abgelegen ist, wo es kein Buschland und keine Städte gibt, also praktisch fast überall in Australien! Tausch deine Baseballcap gegen einen Cowboyhut und deine Surfshorts gegen ein Paar Chaps (optional) ein und geh auf eine echte Rinderfarm in Queensland! Mach dich auf den Weg nach Kroombit bei Rockhampton für ein paar Tage mit gallopierenden Pferden, Quadtouren und Essen vom offenen Feuer und gönn dir mal wieder einen Drink an der Bar..

Entspannte Tage in 1770 & Agnes Water, Queenslands nördlichstem Surfstrand mit 300 Sonnentagen pro Jahr, unberührter Natur und dem verschlafenen Küstencharme – die Stadt 1770 & Agnes Water verkauft sich von selbst. Was für ein Glück, denn der Name ist einfach nur verwirrend! Das ist der perfekte Ort, um vom Partyzug abzuspringen und sich in den Busch oder in einer Hängematte in die Horizontale zu begeben.

Wellenreiten am Spot X: Trotz des geheimnisvollen Namens ist Spot X kein wirkliches Geheimnis, denn der Ort ist so genial, dass wir das den ganzen Tag herausschreien könnten! Spot X ist ein abgelegenes Surfcamp irgendwo zwischen Coffs Harbour und Byron Bay und hat sich voll und ganz dem australischen Surf-Lifestyle verschrieben. Geh die zwei Minuten von deiner Bude am Strand bis zum Meer und verbringe die Tage mit Wellenreiten, Dösen am Strand, Schwimmen in Felsbecken und Barfußtanzen um das Lagerfeuer herum und beobachte dabei Kängurus, Wale und Delfine.

Paddeln in den Noosa Everglades: Lass den Glanz der Küste und das Flashpack-Paradies der Sunshine Coast für ein paar Tage hinter dir und gleite durch die abgelegene Wildnis der Noosa Everglades. Während deiner Kanutour durch ruhige smaragdfarbene Wasserwege kannst du Tiere fotografieren und am Flussufer campen und grillen. Oarsome! (Sorry)

WORK AND TRAVEL AUSTRALIEN

WORK AND TRAVEL AUSTRALIEN

Schon lange Zeit war es mein großer Traum, ein Jahr am anderen Ende der Welt, fernab vom frostigen Winter, deutscher Bürokratie und öder Alltagastristesse, zu verbringen. Zwölf Monate Sommer, Freiheit, Reisen und als Nebeneffekt den Lebenslauf aufpimpen, Englisch lernen und Lebenserfahrung gewinnen – das waren nur einige meiner Beweggründe für meinen Work and Travel Aufenthalt in Australien. Ab dem 18. und bis zum vollendeten 30. Lebensjahr kann jeder deutsche Staatsbürger das Working Holiday Visum bequem online beantragen und hat damit die Möglichkeit 1 Jahr Down Under zu verbringen und dort gleichzeitig Geld zu verdienen.

Nach einer langen Zeit der Planung (wo fängt man seine Reise an, bucht man Hin- und Rückflug zusammen, Auto oder Greyhound-Bus, Auslandskrankenversicherung, usw.) und einer schier endlosen Zeit an Vorfreude und Aufregung, brachte Etihad Airways meinen Freund und mich auf den roten Kontinent, genauer gesagt nach Brisbane im Sunshine State Queensland.

Aller Anfang...

Die ersten Tage verbrachten wir mit einem Mix aus Organisation (Kontoeröffnung, Steuernummer besorgen, Sim Karte kaufen) und Eintauchen ins australische Lebensgefühl. Und sofort machte sich eine Ernüchterung breit: die Aussis sind alle super nett, leider jedoch kaum zu verstehen. Und warum um alles in der Welt verwenden sie dazu noch ihre eigenen Vokabeln??? Die zweite Ernüchterung dann beim Einkaufen im Supermarkt: viele tolle Produkte, die meisten dazu „Made in Australia“ und organic, dafür aber doppelt so teuer wie in Deutschland. Und die dritte Ernüchterung dann bei der Jobsuche: Jobs gab es zwar viele, aber noch mehr gab es Konkurrenten (vor allem Muttersprachler aus UK oder Irland). Mein erster Job ließ dennoch nicht lange auf sich warten, ich verteilte Flyer für ein Familienunternehmen und konnte somit zumindest meine Ausgaben decken. Ansparen konnte ich auf diese Weise aber nichts. Und irgendwie zog es uns ans Meer.

Flexibel bleiben

Nach einer kurzen aber intensiven Suche fanden und kauften wir Luke, unseren treuen 4-rädrigen Begleiter für die kommenden 12 Monate und ab ging es an die schöne Sunshine Coast, ein Abbild dessen, wie man sich Australien vorstellt: endlose Strände, große Wellen, Surfer, kleine Einfamilienhäuser und viel Natur. Und durch Zufall ergatterten wir unseren ersten richtigen Job: auf einer Erdbeerplantage! Vornweg sei gesagt, dass Erdbeerpflücken eine wahnsinnig anstrengende Tätigkeit ist. Diese Feststellung ereilte uns bereits am ersten Tag und verfestigte sich die kommenden Tage umso mehr. 5-6 Stunden gebückt laufen und im Akkord pflücken. Aber was einen nicht umbringt, macht einen stark! So kam es, dass wir zum Saisonhöhepunkt jeder 300kg Erdbeeren am Tag gepflückt haben. Die freien Tage an der Sunshine Coast entschädigten für die Strapazen. Wer wollte nicht schon immer einmal nach Feierabend zum Surfen und Sonnenbaden ans Meer? Zudem war das Gehalt nicht schlecht. Wir absolvierten 90 Tage Farmarbeit am Stück und hatten damit auch die Option für ein zweites Working Holiday Visum in der Tasche!

Nach drei Monaten konnten wir dann aber keine Erdbeeren mehr sehen und besannen uns auf unsere Freiheit, kündigten, stiegen in unseren Luke – und ab ging es die Küste hinauf: Whitsundays, Townsville, Magnetic Island, Cairns und Cape Tribulation, um nur einige Stationen zu nennen.

Weiter dann direkt durchs Outback ins rote Zentrum nach Alice Springs und zum Uluru. Bis wir eines Tages in Südaustralien im grünen Barossa Valley ankamen. Die Firma meines Freundes hatte hier eine Art Zweigstelle. Wir schauten vorbei, sagten „Hallo“ und kurz darauf hatte er direkt wieder einen Job. Mich zog es für eine kurze Zeit auf eine Orangen- und Avocadofarm. Die Arbeit war wesentlich einfacher als auf der Erdbeerfarm, dafür auch leider schlechter organisiert und bezahlt.

Ich besuchte Freunde in Melbourne, flog schließlich nach Perth um gemeinsam mit anderen Freunden die Schönheiten Südwest-Australiens zu bereisen. Kurz vor Weihnachten erreichten wir wieder das Barossa Valley, wo wie zu viert feierten, um dann gemeinsam nach Sydney zum Silvesterabend aufzubrechen.

Den Campground hatten wir bereits im Mai vorab reserviert. Bei 30°C, blauem Himmel und Sonnenschein picknickten wir den ganzen Tag mit Blick auf die Harbour Bridge um dann um Mitternacht ein unvergessliches Feuerwerk zu erleben. Wenige Tage später ging es zurück nach Südaustralien. Mein Freund und ich hatten uns eine WG in Adelaide organisiert, er arbeitete ja schließlich noch für seine Firma. Ich hingegen hielt mich mit einigen Gelegenheitsjobs über Wasser, so verkaufte ich mal Radios beim Cricket Spiel, Souvenirs am Kreuzfahrtterminal, war Mädchen für alles in einem Motel oder betrieb Fundraising für eine Tierschutzorganisation. Ich konnte mich dadurch in vielen sehr unterschiedlichen Bereichen ausprobieren. Während dieser Zeit in Adelaide unternahmen wir auch weiterhin viele Trips und Ausflüge, gleichzeitig kehrte eine Art Alltag ein: mit Freunden grillen, gemeinsam tanzen , zum Strand fahren… und damit rückte auch der Tag unseres Rückfluges plötzlich ganz nah! Fast auf den Tag genau hieß es nach 12 Monaten: Goodbye Australia, Hello Germany! Mit gemischten Gefühlen saßen wir im Flieger. Gleichzeitige Vorfreude auf Familie und Freunde vermischte sich mit Unsicherheit und Traurigkeit sowie mit Tatendrang und Planlosigkeit…

Ein kleines Resümee

Nun bin ich schon seit einiger Zeit wieder zurück in Deutschland und möchte hiermit noch ein kleines Resümee meines Work and Travel Aufenthaltes in Down Under ziehen. Als erstes möchte ich sagen, dass es die bisher beste Entscheidung meines Lebens war! Ich habe wunderbare Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt, hatte die Chance in unterschiedlichste Arbeitsbereiche hineinzuschnuppern und mich auszuprobieren und habe dabei so viele Facetten dieses wunderbaren Kontinents gesehen und erlebt. Es ist eine unglaublich bereichernde Erfahrung eine längere Zeit in einem anderen Land zu verbringen und die Möglichkeit zu haben, dort richtig einzutauchen.

Dass die Jobs aber in Australien auch nicht wie Sand am Meer vorhanden sind, die Konkurrenz zudem sehr groß ist und man doch einige Zeit braucht, „anzukommen“ sollte man aber beherzigen. Es sind unheimlich viele Reisende im Land, die einen Job suchen. Die Konkurrenz ist sehr groß, zumal Briten und Irländer einen Sprachvorteil haben. Zudem sind die Lebensunterhaltungskosten in Australien um einiges höher als in Deutschland.

Wenn man „fernab“ der gängigen Routen und mit viel Eigeninitiative reist, steigert das die Jobchancen ungemein, ebenso wenn man bereits eine Berufsausbildung und Arbeitserfahrung hat. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man hartnäckig und immer am Ball bleiben sollte, dann klappt es auch mit dem Job. Eine Job Agentur ist ebenfalls sehr hilfreich.

Man sollte aber immer auch im Hinterkopf behalten, dass der eigentliche Zweck des Working Holiday Visums (DE) das Reisen ist. Lieber also etwas länger in Deutschland sparen, um dann in Australien noch intensiver zu reisen.

WAS MAN IN NEW SOUTH WALES VOR SYDNEY MACHEN SOLLTE

WAS MAN IN NEW SOUTH WALES VOR SYDNEY MACHEN SOLLTE

Ehe wir weiterreden, muss eines klargestellt werden: Sydney ist GRANDIOS. Die Stadt ist ein legendäres Schwarzes Loch für Reisende: Die Menschen kommen in die Stadt und bleiben irgendwie hier hängen, weil sie sie so sehr mögen, dass sie nie wieder weg wollen. Und zwar nicht auf eine unheilvolle Art, sondern eher wie: „Ich lebe meinen Traum in meinen neonfarbenen Flipflops.“

Ja, natürlich musst du auf die Harbour Bridge hoch, die Sicht auf das Opera House von der Manly Ferry aus genießen und am Bondi Beach surfen lernen. Doch daneben bietet New South Wales noch so viel mehr als nur Sydney. Egal, ob du per Flugzeug anreist oder auf der Durchreise bist, bleib lang genug hier, um auch den Rest des Bundesstaates zu entdecken.

Gewaltige Blue Mountains

Ob mit dem Mietwagen oder mit dem Zug erreicht man in ca. einer Stunde die bekannten Blue Mountains mit der Felsformation "Three Sisters", eines der bekanntesten Wahrzeichen von Australien und Teil des Blue Mountain Weltkulturerbes. Mit ihren tiefen Schluchten, die sich über Jahrmillionen in den Sandstein gegraben haben, sind die Berge ideal für Canyoning und Höhlenwanderungen. Die Jenolan Caves ist ein Tropfsteinhöhlenlabyrinth mit zahlreichen unterirdischen Flüssen. Die beeindruckende Landschaft der Blue Mountains lässt sich auch super mit der Seilbahn und auf dem Skywalk das Jamison-Tal erkunden. Folgt man dem Weg durch die Bäume, kann man in die Geräusche und die Ruhe der Regenwälder aus der Jurazeit eintauchen und den Duft der Eukalyptusbäume einatmen, die auch für den namensgebenden blauen Dunst verantwortlich sind.

Lerne die Kultur der Aborigines im Mutawintji-Nationalpark kennen

Eine Australienreise ist nicht komplett, wenn man das Erbe und die Gemeinden der ältesten noch bestehenden Kultur der Welt (sie ist etwa 75.000 Jahre alt) nicht erforscht hat. Und man muss gar nicht tagelang ins Outback gehen, um die Kultur der Aborigines zu erleben, sie ist allgegenwärtig in Australien. Der Mutawintji-Nationalpark in New South Wales ist eine raue Wüstenlandschaft mit rotbraunen Klippen, Höhlen, Bächen und der berühmten Felskunst der Aborigines. Dieser Roadtrip lohnt sich allein schon wegen der gegensätzlichen Landschaften von New South Wales.

Wandern durch den Minnamurra-Regenwald

Du musst gar nicht ganz nach oben bis Queensland und zum Daintree reisen, um Regenwälder zu sehen. 100 km südwestlich von Sydney befinden sich die üppigen Berge, die Radwege und die Wasserfälle des Budderoo-Nationalparks. In dem Park liegt der Minnamurra-Regenwald. Und der hat genau das, was man sich von einem Regenwald erhofft: hölzerne Bohlenwege, die durch ein Meer aus dicken grünen Blättern führen, exotische Pflanzen, verborgene Wasserfälle und Tiere, ganz viele Tiere.

Skifahren in den Snowy Mountains

Jawohl, Skifahren. Du hast das möglicherweise nicht gewusst, aber New South Wales hat ein großes Wintersportpotenzial. Der Winter kann kommen! Die Snowy Mountains sind Teil der höchsten Gebirgskette Australiens und liegen im Süden des Bundesstaates an der Grenze zu Victoria. Skifahrer, Snowboarder, Schneeballkämpfer und Schneemannbauer (wir lieben euch) finden zwischen Juli und September die besten Schneebedingungen vor. Wenn du während des Sommers kommst, tausch die Skier gegen Wanderstiefel, ein Kajak oder ein Pferd ein.

Wale beobachten in Stanwell Top

Bei rund 45 Walarten, die sich in den reichhaltigen australischen Gewässern tummeln, kann man fast entlang der gesamten Küste von New South Wales Wale beachten. Touren werden unter anderem von Byron Bay, Newcastle, Post Stephens und dem Crowdy-Head-Nationalpark aus angeboten. Allerdings ist Stanwell Top, eine Kleinstadt zwischen Sydney und Wollongong, einer der besten Orte, um Zeuge dieser sanften Meeresriesen – und der Ohs, Ahs und Tränen – zu werden.

Der weißeste Sand der Welt

…findet sich an der Südküste von Jervis Bay am Hyams Beach (und steht sogar im Guinnessbuch der Rekorde als weißester Sand der Welt). Im Küstenstädtchen Huskisson kann man durch kristallklares Wasser und in geschützten Buchten mit unglaublicher Fisch- und Vogelvielfalt paddeln und an Bord eines 14-Meter langen Schlauchbootes Delfine und die Schönheiten und Geheimnisse der Jervis Bay beobachten.

Großartige Küstenwege

Die Küsten rund um Sydney bieten neben atemberaubenden Aussichten auch traumhafte Wanderwege. Der Bondi to Cogee Wanderweg ist einer davon und zeigt die schönsten Küstenabschnitte der Stadt. Der leichte, eineinhalbstündige Weg führt vorbei an Landspitzen, bietet fantastische Blicke auf Sandsteinklippen und schäumende Brandung, und geht weiter dicht an einigen der beliebtesten Strände von Sydney vorbei. An der nördlichen Küste von Sydney führt der Spit Bridge to Manly Walkway vom Hafen zum Strand. Der 9,5 Kilometer lange Weg schlängelt sich vorbei an einigen der glanzvollsten Villen von Sydney, historischen Befestigungsanlagen, versteckten Stränden, subtropischem Regenwald, traditionellen Stätten der Aborigines und wilder Natur.

Tausche deine Goon-Box gegen eine Flasche Wein

Australien beheimatet einige der weltweit besten Weingüter und New South Wales beheimatet die besten der besten. Nicht nur für Weinliebhaber lohnt sich ein Besuch des berühmtesten Weinanbaugebietes Australiens – das Hunter Valley. Entdecken kann man es auf ungewöhnliche Art, zum Beispiel aus dem Korb eines Heißluftballons oder während einer Radtour durch die Weinberge. Man kann auch an einer Kellereibesichtigung teilnehmen und die besten Weine, wie bspw. Semillon, Shiraz und Verdelho probieren.

SPUNKS, THONGS UND ROOTS: WIE EIN AUSSIE KLINGEN

SPUNKS, THONGS UND ROOTS: WIE EIN AUSSIE KLINGEN

SPUNKS, THONGS AND ROOTS

Du warst dir bisher sicher, dass Aussies Englisch sprechen? Nun ja, wahrscheinlich brauchst du nach wie vor eine spezielles Wörterbuch vor Ort. Wir helfen etwas nach, damit du zumindest annähernd wie ein Local klingst. Alternativ kannst du auch einfach zum Ende eines jeden Satzes die Tonhöhe anheben und ihn verwirrender Weise wie eine Frage klingen lassen und einfach ein "o" an jedermanns Namen hängen? Standard.

RELO’S

Bedeutung – Familie/Verwandte

Nutzung – ‘Sorry I can’t come for a surf, got a Skype call with my relos…’

GOON

Bedeutung - Billiger Wein, wird im Karton verkauft

Nutzung – ‘I’m too skint to go out, grab the goon and lets head over to Shano's place'

UTE

Means – So nennt man einen Pick-up Truck

Nutzung – ‘Oi Deano, chuck the goon in the back of the ute!'

THONGS

Bedeutung - Flip flops

Nutzung - ‘I bought my nan some thongs for Christmas – she loved 'em eh!’

SPUNK

Bedeutung – Eine attraktive Person

Nutzung – ‘That guy stroking the koala over there is a right spunk!’

ROOT

Bedeutung – Eine höflichere Variante auf das "F" Wort anzuspielen, kann in hinsichtlicher jeglicher Bedeutung des Wortes benutzt werden

Nutzung – ‘The tyre on my bike is rooted’ or ‘I couldn't sleep last night because someone in my dorm was having a root’

BIG NOTE

Bedeutung – Angeben oder sich mit etwas brüsten

Nutzung – ‘He’s such a big note!’

BIZZO

Bedeutung - Business / jmds Sache

Nutzung – ‘Hey Sheila, mind your own bizzo!’

BOGAN

Bedeutung – Jemand der ein wenig ungepflegt und unhöflich daher kommt

Nutzung – ‘Urgh, that guy weeing against that tree is such a bogan!’

DUNA

Bedeutung - Bettdecke

Nutzung – ‘Dude, you won’t need that duna in Queensland, it’s too flaming hot’

DAG

Bedeutung - Jemand der sich nicht ordentlich anzieht

Nutzung – ‘I wouldn't be seen dead out in Sydney with you looking like such a dag’

FRANGER

Bedeutung – Kondom

Nutzung – ‘Let’s fill these frangers up with water and use them as water bombs!’

TOGS or BOARDIES

Bedeutung – Shorts zum Schwimmen

Nutzung - ‘Can’t wait to get my togs on and hit the surf’

GROG

Bedeutung - Bier

Nutzung – ' Oi Stevo, I’m gagging for an ice cold glass of grog.’

HEAPS

Bedeutung – Verstärkender Ausdruck

Nutzung – ‘Wish we were back in Byron, I miss it heaps’

PASH

Bedeutung – küssen/mit jemandem anbandeln

Nutzung – ‘I’m dying to pash my diving instructor’

SPEWIN’

Bedeutung – To be very angry

Nutzung – ‘I’m absolutely spewin' that I just dropped my goon all over the floor of my ute!’