DAS ANDERE AMERIKA

DAS ANDERE AMERIKA

Eine Show am Broadway, ein Flug über den Grand Canyon und eine Beinahe-Verlobung in Las Vegas – alles ganz sicher absolute „Must-do"-Erlebnisse für jeden USA-Trip, oder? Riesengroß und voller Abenteuer, bietet Amerika aber auch ein hinreichendes Maß an Verrücktheit! Also sei mutig und wirf deinen Reiseführer weg, vergiss die Klischees und probier einfach einige unserer beliebtesten alternativen USA-Erlebnisse aus.

WERDE COWBOY

Reite auf Pferden, schwing das Lasso mit dilettantischer Hingabe, lass dir die T-Bone-Steaks unter dem Sternenhimmel schmecken – auf einer echten Rinderfarm. Das ist ein radikaler Schritt weg von Amerikas berühmten Metropolen und die perfekte Art, eine für die Staaten so typische Lebensweise zu erleben. Es ist auch eine legitime Möglichkeit, endlich die Lederfransen zu tragen, für die du dich immer bestimmt gefühlt hast!

LERNE DAS FLIEGENDE TRAPEZ IN NYC

Eine einzigartige Art, dir deinen legalen Kick in New York City zu holen: Nimm Unterricht an der Trapeze School New York, um über der berühmten Skyline von NYC hoch in die Luft zu fliegen. Hier man kann man Einzelsessions oder einen ganzen Kurs buchen, ehe es ab in den Zirkus geht.

ERFORSCHE DIE UNTERGRUNDSZENE SEATTLES

Was unter der Oberfläche der amerikanischen Städte passiert, kann fast genauso interessant sein wie das, was darüber passiert (zum Beispiel leben dort mutierende Ninja Turtles). Wenn du Seattle, die Stadt der Liebhaber von Craft Beer und Kaffee besuchst, solltest du in den Untergrund abtauchen, um die Biegungen und Windungen der historischen und zugegebenermaßen ziemlich gruseligen unterirdischen Gänge zu erforschen.

HINTERLASSE DEINE SPUREN AUF DER CADILLAC RANCH

Tief im Herzen von Texas an der vielbesungenen Straße nach Amarillo liegt die Cadillac Ranch. Dieser Friedhof ausrangierter, mit Graffiti veredelter Cadillacs ist eine öffentliche Kunstinstallation und eine Legende der Landstraße: Also nimm die Spraydose in die Hand und leg los. Alternative Attraktionen am Straßenrand, von denen es beängstigend viele gibt, findet man unter anderem auch in Pennsylvania (das größte Schuhhaus der Welt), Wisconsin (das größte Sixpack der Welt) und Minnesota (einen fast 17 m hohen Grünen Riesen).

ERLEBE DIE SCHWERELOSIGKEIT

Erfülle dir einen Kindheitstraum und werde für einen Tag Astronaut! Im Kennedy Space Centre in Florida kannst du die Schwerelosigkeit erleben, wenn du von Wasserstrahl-Rucksäcken zehn Meter hoch in die Luft geworfen wirst. Und wenn es dein Kindheitstraum war, eines Tages Prinzessin zu werden, dann bist du hier auch im richtigen Bundesstaat: Disneyland wartet.

AB IN DEN WILDEN WESTEN

Tombstone, eine der letzten Boomtowns im Alten Westen Amerikas, könnte glatt als Drehort eines Spaghetti-Westerns durchgehen. Saloons mit Schwingtüren, o-beinige Cowboys und angebundene Pferde oder sogar eine Schießerei unter Einheimischen (glücklicherweise ist die nicht echt, sondern nur eine täuschend echte Inszenierung).

SUCHE NACH UFOs

You want to believe? Wenn du etwas Unerklärliches, Außerirdische oder etwas einfach absolut Verrücktes suchst, dann wirst du wahrscheinlich in Amerika fündig werden. Wie wäre es mit einem Ausflug nach Roswell, dem Ort der berühmtesten UFO- und Aliensichtung, um von Einheimischen und UFO-Experten mehr über Verschwörungstheorien zu erfahren?

ENTDECKE UNSEREN USA-ROADTRIP

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3O STÄDTE, 43 TAGE, 8 GEWINNER …

STA Travel-Fans aus der ganzen Welt haben an einem Wettbewerb teilgenommen, um einen von drei Roadtrips zu gewinnen und die USA zu entdecken. Unsere acht glücklichen Gewinner haben innerhalb von 43 Tagen 30 Städte besucht. Klicke auf die Videos auf dieser Seite, um dir ihre Story anzusehen.

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DENVER: DER MIT DEM PFERD TANZT

DENVER: DER MIT DEM PFERD TANZT

Würdest du nicht auch gern mal irgendwohin, wo du noch nie warst? An einen aufregenden Ort? Irgendwohin, wo noch keiner deiner Kumpel war, wo du etwas Neues ausprobieren und merkwürdige und wunderbare neue Leute kennenlernen kannst? Gibt es diesen magischen Ort wirklich? Natürlich gibt es den – das sind die guten alten USA! Wir reden hier nicht von Shopping in New York oder Schnappschüssen mit dieser netten Maus in Florida. Wir reden davon, abseits der üblichen Touristrecken zu reisen, eine Stadt auf der Karte auszuwählen und einfach auf Erkundungstour zu gehen! Amerika ist das viertgrößte Land der Erde und mit fast 60 Nationalparks hat man auch eine riesige Auswahl, falls man raus in die Natur möchte.

Okay, super – also, wo fange ich an?

Wenn du mich fragst, ist Denver, Colorado, ein guter Ort, um zu starten. Ich war vor Kurzem etwa drei Stunden weiter nördlich in der Stadt Loveland. Nach einem herrlichen Morgen im nahe gelegenen Rocky-Mountain-Nationalpark und einer anstrengenden Wanderung auf einer Höhe von rund 3.350 Metern, die noch nicht für den Sommer geöffnete Trail Ridge Road hinauf und an mehr als 4,5 Meter hohen Schneeverwehungen vorbei, habe ich den Tag unten an den Gebirgsausläufern am Lagerfeuer mit einem einheimischen Bier (allein in Colorado gibt es über 3.000 Biersorten) und S’mores (zwischen zwei Kekse gelegte gegrillte Marshmallows mit Schokolade, die dazwischengeschoben wird) ausklingen lassen und dabei dem Gesang eines einheimischen Farmers gelauscht.

Der mit dem Pferd tanzt

Ich muss ehrlich zugeben, dass Pferde nicht gerade meine Freunde sind. Nachdem ich mein Leben lang von einem Monster von einem Pferd (in meinem Kopf) verfolgt wurde, das mich an der Kapuze meines Parkas vom Boden hochzog, bevor es mich kurzerhand wieder auf den Boden fallen ließ, als ich sechs Jahre alt war, war ich etwas nervös wegen dieser ganzen Ranch-Sache. Ein paar Jahre später habe ich sogar versucht, mich zu rächen, indem ich mutig und tollkühn eine Portion Carne Crudo in einem italienischen Restaurant bestellte, die sich als Viertelpfund rohes (richtig gelesen: ROHES) Pferdefleisch mit Olivenöl und Kräutern herausstellte. Überflüssig, zu erwähnen, dass das Pferd den Tod seines Freundes gleich am nächsten Tag bei einer Wanderung rächte. Und zwar während einer zehn Kilometer langen Wanderung. Durch einen Wald. Es wurde unschön. Doch trotz alledem wich die Angst nur fünf Minuten nach dem Aufsatteln der Erwartung dessen, was vor mir lag – Hirsche, Elche, Bären und Berglöwen lungern alle im Wald herum, wenngleich die Chancen, Letzteren zu sehen, zugegebenermaßen nicht sehr groß sind. Doch die herrliche Landschaft aus roten Felsen, wilden Flüssen und dem Wald, der vom Gesang der Vögel erfüllt war, sowie der Anblick der schneebedeckten Rockies im Hintergrund waren mehr als eine Entschädigung für die ausgebliebene Löwenaction.

City Slickers – Großstadthelden

Auf dem Weg nach Denver stehen ein unvergleichlicher Nachthimmel und Lagerfeuergeschichten sowie ganz viel Interessantes für Abenteuerlustige wie Bogenschießen, Seilrutschen, Wildwasserrafting oder Trekking auf Programm – und für alle, deren Hinterteil aus härterem Holz geschnitzt ist als meines: noch mehr Pferde. Die Touristenranches bieten eine Flucht aus dem Alltag und, obwohl das alles ein wenig wie in dem Film „City Slickers“ wirkt, sind die Jungs und Mädels, die diese Ranches bewirtschaften, so unglaublich ungekünstelt, dass sie einem immer noch einen wirklich authentischen Weg zurück zur Natur bieten. Wie könnte ich mich sonst immer, wenn ich diesen Duft von Pferden und BBQ spüre, der meiner Lieblingsjeans noch immer anhaftet, so liebevoll an all das zurückerinnern?

Und wenn es Zeit wird, die Ranch und den funkelnden Sternenhimmel hinter sich zu lassen, wo geht es als nächstes hin? Zurück zu den hellen Lichtern Denvers für ein Spiel der Broncos oder ein Konzert im Red Rocks-Amphitheater? Durch die Rockies nach Salt Lake und Utah? Zum faszinierenden Badlands-Nationalpark nur zwei Stunden weiter nördlich oder zu den Wölfen vom Yellowstone eine Tagesreise gen Nordwesen? Die Auswahlmöglichkeiten sind genauso wie Amerika selbst schlichtweg endlos. Vielleicht muss ich noch mal zurück.

Blogbeitrag von Nick Chesteron, STA Travel UK

INTO THE WILD: amerikanische Nationalparks

INTO THE WILD: amerikanische Nationalparks

ARCHES, UTAHNur zehn Minuten vom Mountainbiking-Mekka Moab entfernt, liegt der Arches-Nationalpark, Heimat von über 2.000 Bögen aus Sandstein, denen er seinen Namen zu verdanken hat, darunter der berühmte Delicate Arch. Hier kannst du diese Spielwiese für Wanderer und Biker auf einem Rundweg erkunden und durch Canyons in brillanten Farben wandern.

CANYONLANDS, UTAH Eine Stunde entfernt vom Zweiradmärchenland Moab bilden endlose Canyons, Tafelberge und Spitzkuppen drei unterschiedliche Bereiche dieses herrlichen Nationalparks. Geformt von zwei Flüssen, bietet Canyonlands einige der besten Rafting- und Offroadstrecken des Landes und ist ein Wanderparadies.

ZION, UTAH Sandsteinklippen, enge Canyons, steile Bögen und reißende Wasserfälle machen Zion zu einem Traum für Fotografen. Von Las Vegas aus kommt man ganz leicht hin. Von April bis November ist das Zion-Shuttlesystem das einzige zulässige Transportmittel im Park.

YELLOWSTONE, WYOMINGAmerikas erster Nationalpark, der so groß ist, dass er sich über Wyoming, Montana und Idaho erstreckt, ist eine der außergewöhnlichsten Schöpfungen der Natur. Diese Stätte vulkanischer Aktivität und einer reichhaltigen Fauna ist ein Paradies für Naturliebhaber, für Erdwärmefans und einfach für jeden, der eine Kamera besitzt. Hier kannst du die Hälfte aller Geysire weltweit, den berühmten „Old Faithful“ sowie Elche und Grizzlys sehen.

YOSEMITE, CALIFORNIA Ein Paradies voller Wasserfälle, üppiger Wiesen und uralter Mammutbäume – der Yosemite-Nationalpark beherbergt eine riesige Naturlandschaft. Kletterer werden die steilen Granitklippen lieben und Skifans werden im Winter verrückt sein nach den verschneiten Pässen. Nur wenige Stunden von San Francisco entfernt, ist der Yosemite auch einer der am besten zu erreichenden Nationalparks Amerikas. Es gibt keine Ausreden!

MONUMENT VALLEY NAVAJO TRIBAL PARK, ARIZONA-UTAH Dieses weltberühmte Tal aus Sandsteinmonolithen und orangefarbenen Spitzkuppen ist eine beliebte Hollywoodkulisse und Teil der Navajo-Nation, des größten Indianerreservats in Nordamerika. Entdecke diese außergewöhnlichen spirituellen und heiligen Landschaften im eigenen Auto oder bei einer geführten Navajo-Tour.

GRAND CANYON, ARIZONA Der Grand Canyon ist eines der berühmtesten Naturwunder Amerikas. Von Las Vegas aus kann man Tagesausflüge dorthin unternehmen. Am ganzjährig geöffneten South Rim liegt das Besucherzentrum und zwischen den verschiedenen Bereichen fahren Shuttlebusse. Der höher gelegene North Rim ist nur von Mai bis Oktober offen.

2.000 MEILEN, 16 TAGE, EIN ROAD TRIP

2.000 MEILEN, 16 TAGE, EIN ROAD TRIP


Tu es Steve gleich und erlebe seine Reise mit unserem eigenen zweiwöchigen Roadtrip auf den von Surfstränden gesäumten Fernstraßen, den Wüsten-Highways und den Naturpfaden Kaliforniens. Jeep, Camper oder Cadillac … wähle dein Fahrzeug aus, dreh die Bässe auf und kurbel die Fenster runter auf deinem eigenen Road Trip durch den Golden State.

Tag 1–3 LA
Die Stadt der Engel, um nur einen ihrer Namen zu nennen: Starte mit zwei Tagen im La La Land. Erkunde das historische Hollywood mit seinem kitschigen Star-Glamour, Venice Beach mit seinen Skatern und abendlichen Surfern und Santa Monica mit seinem relaxten Charme und Wanderungen durch die Hügel. Um eine realitätsnähere Seite von LA zu sehen, empfiehlt sich ein Ausflug in den Arts District mit seinen Independent-Galerien, den mit Graffiti besprühten Lagerhäusern und den Cafés. An Tag 3 geht es in Richtung Nordwesten nach Ojai.

(Von LA nach Ojai: 130 km, ca. 1 Std. 30 Min.)

Tag 4 Ojai
Die Kleinstadt ist bekannt für ihre Musikfestivals und ihre Rückzugsorte in den Bergen. Fahr in die Berge und erkunde die Künstlergemeinschaften und Galerien der selbst ernannten „Shangri-La“ von Kalifornien. Später geht es nach Norden, über das sonnige Santa Barbara nach San Luis Obispo.

(Von Ojai nach San Luis Obispo: 205 km, ca. 2 Std. 15 Min.)

Tag 5 San Luis Obispo (oder SLO)
Eine Kunst- und Gourmetenklave zwischen dem Pazifischen Ozean, den Santa Lucia Mountains und dem Weingebiet der Central Coast: SLO bietet einsame Surfstrände, Weinpfade und Berggipfel. Ach ja, und 325 Tage Sonnenschein! Und als wäre das nicht schon genug, werden in der Stadt an JEDEM Donnerstag sechs Straßenblöcke für ein Straßenfest abgesperrt und es gibt dort eine Gasse, die komplett mit Kaugummi dekoriert ist – überraschend farbenfroh und künstlerisch, gleichzeitig allerdings auch ein wenig unappetitlich. Anschließend führt dich die Fahrt an den wilden Surfstränden und Meeresklippen des Big Sur vorbei nach San Francisco.

(Von San Luis Obispo nach San Francisco: 370 km, ca. 4 Std. 15 Min.)

Tag 6–7 San Francisco und Oakland
Eine der liberalsten und kreativsten Städte der Welt hat viel zu bieten: Auf geht´s nach Haight-Ashbury mit seinen Hippie- und Schallplattenläden, zur Fisherman´s Wharf mit ihrem Seafood und den Sehenswürdigkeiten, nach SoMa mit den Boheme-Cafés und nach The Castro mit seinen Musikclubs und PVC. An Tag 7 solltest du noch schnell ein Foto von der Golden Gate Bridge machen, ehe es weitergeht nach Oakland. Die Stadt hat die höchste Konzentration an Künstlern in der Bevölkerung in den USA und ist bekannt als Geburtsstätte des West-Coast-Jazz und-Blues – stürze dich also in die Musik- und Kunstszene!

(Von Oakland zum Redwood-Nationalpark: 505 km, ca. 5 Std. 20 Min.)

Tag 8–9 Redwood-Nationalpark.
Heute fährst du entlang der Pazifikküste zum Redwood-Nationalpark, Heimat meilenlanger, naturbelassener Strände, ausgedehnter Wälder und himmelhoher Redwood-Bäume – der höchsten Bäume auf dem Planeten. Tatsächlich sind die Redwoods so groß, dass man dort sogar mit dem Auto durch einen Baum fahren kann. Am Nachmittag von Tag 9 geht es weiter in die „vom Erzeuger-zum-Verbraucher“-Hauptstadt Amerikas, Sacramento. Hier lohnt sich ein Besuch der städtischen Museen und Galerien, ehe du die umliegenden Farmen, Ranches und Weingüter erkundest bzw. durchschlemmst.

(Vom Redwood-Nationalpark nach Sacramento und weiter zum Yosemite-Nationalpark: 730 km, ca. 8 Std.)

Tag 10–11 Yosemite-Nationalpark
Ein Paradies für Wanderer, Kletterer und Fotografen: Tauche ein in die wilde Berglandschaft des Yosemite mit seinen turmhohen Wasserfällen und den Granitklippen. An Tag 12 geht es zum südlichen Eingang des Parks, von wo aus eine Wanderung durch die Haine der riesigen Sequoia-Bäume startet. Diese mehr als 3.000 Jahre alten Bäume, die bis in die Wolken emporragen, zählen zu den größten Lebewesen auf Erden.

(Vom Yosemite- zum Joshua-Tree-Nationalpark: 605 km, ca. 6 Std.)

Tag 12–13 Joshua-Tree-Nationalpark
Am heutigen Tag steht die Fahrt zum Joshua-Tree-Nationalpark auf dem Programm. Wo die Mojave-Wüste auf die tiefer gelegene Colorado-Wüste trifft, kannst du surreale Landschaften mit verstreuten riesigen Felsblöcken, den Ruinen von Goldminen und skurril aussehenden Bäumen sehen, denen die Wüste ihren Namen verdankt. Du kannst in dem Nationalpark, der für seine unglaublichen Sonnenauf- und -untergänge berühmt ist, campen oder in den Wüstenstädten Twentynine Palms oder Pioneer Town übernachten. Du solltest unbedingt in die Wüste fahren, um einen Sonnenaufgang zu erleben, ehe du weiterfährst zum Salton Sea, einem riesigen Binnensee und einem der tiefstgelegenen Orte der Erde. Schau vor der Weiterfahrt nach San Diego auch mal beim Salvation Mountain, einer farbenfrohen, rund 15 Meter hohen religiösen Kunstinstallation, und beim East Jesus Sculpture Park vorbei.

(Vom Joshua-Tree-Nationalpark nach San Diego: 280 km, ca. 2 Std. 40 Min.)

Tag 13–14 San Diego
Das sonnige San Diego, der Inbegriff des palmengesäumten urbanen Paradieses, ist bekannt für seinen entspannten Küstencharme. Allerdings liegt hinter der gesunden kalifornischen Sonnenbräune und den Country-Clubs verborgen eine lebendige Craft-Beer-Industrie. Die Stadt war 2012 Gastgeber der „Bierolympiade“ (die gibt es wirklich): Erkunde ihre lokalen Mikrobrauereien und die 30th Street, auch „Bierstraße“ genannt.

(Von San Diego nach Orange County: 140 km, ca. 1 Std. 35 Min.)

Tag 15–16 Orange County
Die Fahrt führt weiter nach Norden zu einer der klassischsten Postleitzahlen Kaliforniens: Wie wäre es mit einem Surfstopp in Huntington Beach mit seinen weltberühmten Wellen oder mit einem Spaziergang durch Anaheim, den „glücklichsten Ort der Erde“ (mit einer weltberühmten Maus, Märchenschlössern, spontanen Gesängen usw.)? Später geht es zurück nach LA für deine nächsten Abenteuer!

WELCOME TO NYC

WELCOME TO NYC

“I want to wake up in a city that doesn’t sleep!” Gesagt, getan, oder so ähnlich. Wer noch nie in New York gewesen ist, hat in der Tat etwas verpasst – meine Meinung. Allein dieses Gefühl auf dem Times Square zu stehen, um sich zu blicken und das Gefühl ganz klein und gleichzeitig ganz groß zu sein im beinahe surrealen Big Apple: unschlagbar! Hier kommt ein kleiner Streifzug durch meine Highlights quer durch New York:

Times Square & Hershey’s Shop

Dieser Ort verkörpert in der Tat Frank Sinatras Hymne an buzzing New York! Das Beste: einfach mittenrein stellen und mitreißen lassen. Von den Menschen, den Superhelden, den unendlich erscheinenden Leuchtreklamen… und ein kleines Stückchen weiter gibt es noch diesen Hershey’s Shop. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Reese’s liebe? Diese kleinen, fiesen Schoko-Cups gefüllt mit Erdnussbutter? Die mussten auf jeden Fall mit.

Mein Tipp: der Times Square ist an einem Samstagabend gefühlt genau so schlimm wie die Straßen von Old Delhi vor Diwali. Also über und über vollgestopft mit Menschen und man läuft garantiert immer in die falsche Richtung, völlig egal wo man hinmöchte. Stattet dem Square lieber am frühen Abend oder unter der Woche einen Besuch ab!

Best burgers in town!

Okay, ich habe mich vielleicht nicht durch jeden Burgerladen New York’s geschlemmt, aber doch durch mindestens alle gängigen Ketten :) Das Beste, was mir/uns burgertechnisch untergekommen ist: Schnipper’s direkt am Busbahnhof Port Authority! Unweit von Times Square lockt dieser Burgertempel mit made to order Burgern vom Feinsten, genaue Adresse: at the corner of 8th Avenue & 41st. Wir finden: absolut eine Sünde wert! Aber der Burgerladen im Erdgeschoss des Rockefeller Centers ist auch nicht zu verachten.

Top of the Rocks vs. Empire State Building

Wie klischeehaft der Besuch des Empire State Buildings oder des Rockefeller Centers auch sein mag: die Aussicht ist auf New York oder zumindest einem Teil davon ist einfach unbeschreiblich! Falls man zum Sonnenuntergang auf das Empire State möchte, sollte man sich beeilen. Viele Leute planen das in ihren New York Besuch ein und außerdem dauern die Sicherheitskontrollen entsprechend lang. Als ich endlich oben ankam, war die Sonne bereits fast verschwunden. Beim Empire State Building stört etwas, dass dort Metallstäbe die Sicht erschweren. Den besseren Ausblick, auch auf das Empire State selbst, hat man auf dem Rockefeller Center bei Top of the Rocks. Nicht ganz so hoch vom Ausblick her, aber zumindest sind die Abgrenzungen auf der unteren Plattform hier aus Glasscheiben, was einem “freie” Sicht erlaubt. Und ganz oben steht dem Ausblick nichts im Wege!

Here come the (New York) Yankees

Kleiner Ausflug in die Bronx gefällig? Wer die Yankees live beim Baseball beobachten möchte, begibt sich in den “Bronx Zoo” – das entsprechend seiner enthusiastischen Fans betitelte Stadion der Yankees. Selbst wenn man, so wie ich, absolut ahnungslos in Sachen Baseball ist und froh sein kann, wenn man die Grundregeln irgendwie versteht, lohnt sich der Besuch im Stadion auf jeden Fall. Ein Spiel kann unendlich lang sein und ich habe mir sagen lassen, dass eigentlich niemand, nicht einmal hart gesottene Fans bis zum Ende durchhalten. So drängten wir uns während der rush hour in die Metro gen Bronx. Das Stadion ist echt ein Blickfang und wenn man drin ist, hält einen der Baseball-Charme gefangen. Mit Maxi-Pommes und Coke bewehrt fröhnten wir dem für uns etwas undurchsichtigen Spiel NYC Yankees gegen San Francisco Giants für etwa 2 Stunden. Das Ergebnis des Zusammentreffens erfuhren wir später in der Metro auf dem Rückweg nach Manhattan: die Yankees hatten gewonnen!

Mein Tipp: Wenn man die Tickets vorab online bucht, sind sie auch einigermaßen erschwinglich. Wir hatten für unseren Platz ca. 30 US $ pro Person bezahlt.

Lovely Lady Liberty

Ein Ausflug nach Liberty Island lohnt sich, nicht nur um Lady Liberty bei direkter Sicht im Geiste die Hand zu schütteln. Wir haben die teuere Touri-Version, nicht die mit der Staten Island Ferry, gewählt. Haben jedoch auf den Ausblick aus der Krone der Freiheitsstatue verzichtet, was dem Besuch garantiert keinen Abbruch tut. Dafür ist allein der Blick aus allen erdenklichen Winkeln und natürlich der Skyline Blick auf Manhattan fantastisch und der brabbelnde Audio Guide rundet den Trip ab.

South Street Sea Port & Fulton Stall Market

Manche mögen die Gegend vielleicht als zu touristisch empfinden, dennoch mag ich das Fischerörtchen-Flair dieser Ecke, ausgehend vom Pier 17, sehr. Auch wenn hier heute nur noch die Sightseeing Boote ablegen, kommt unter anderem dank der “Peking” (ehem. Handelsschiff) ein leises Gefühl von “Junge, komm bald wieder” auf! Ein paar schicke Fotomotive gibt es allemal und bei klarem Wetter eine feine Sicht auf die Manhattan Bridge. Im Winter lässt sich die Atmosphäre hier dank Eislaufbahn beim Bahnen ziehen genießen.

Ein kurzer Fußmarsch gen Fulton Stall Market lohnt sich ebenfalls, da im Sommer draußen viele kleine Essensstände mit Spezialitäten locken, die von organisch bis vegan reichen. Aber auch im Winter locken die Food Stalls der lokalen Produzenten im Innern des Gebäudes mit ihren Köstlichkeiten. Und für Frühaufsteher ist das Treiben auf dem Fulton Fish Market einen Besuch wert – von der Geruchskulisse einmal abgesehen...

Museum of Modern Art

Sich mal mit echten Persönlichkeiten umgeben? Nee, nicht bei Madame Tussaud’s, sondern in der MoMA! Dachte ich mir so und durchwanderte fasziniert die Ausstellung von “alten Schinken” bis hin in die Moderne.

Mein Tipp: die Tour auf jeden Fall von ganz oben starten! Da kennt man nicht nur viele der ausgestellten Werke, sondern kann auch noch etwas damit anfangen ;) Oftmals kann man gegen Ende nicht mehr wirklich stehen und staunen. Und, mal ehrlich: wäre schon schade für einen echten Monet oder Dalì nicht mehr die nötige Begeisterung aufbringen zu können. Die MoMa lohnt sich auf alle Fälle, selbst für weniger Kunstverliebte. Erstens weil es dort sehr viele sehr Bekannte Kunstwerke gibt und zweitens, weil der Shop in der MoMA wirklich jeden begeistert! Auch toll für originelle Souvenirs.

Walk the (High) Line

Manchmal sollte man andere Blickwinkel einnehmen und dieser hier lohnt sich richtig! Grünes Ganznaherholungsgebiet der Hipster und solchen, die es noch werden wollen, ist die New Yorker High Line. Die stillgelegte und begrünte Hochbahntrasse im Westen Manhattans, schlängelt sich ca. 2,3 km auf Höhe des 2./3. Stockes der umgebenden Häuser durch den Meatpacking District. Während man entlang flaniert, entdeckt man zwischen verschiedensten Pflanzen- und Gräserarten noch das ein oder andere Relikt der ehemaligen Hochbahn: Schienenreste. Die New Yorker High Line lockt außerdem mit so einigen Schlemmereien along the line und man entdeckt tolle Street Art von oben.

Mein Tipp: die High Line am besten zwischen 10th und der 20th Street an der 10th Avenue starten! Aber sich nicht zu sehr vom Chelsea Market an der 16th Street ablenken lassen :)

Auszug aus einem Blogbeitrag von Carina Müßen, STA Travel Deutschland

FESTIVALS, DIE EINEN ROADTRIP WERT SIND

Da Amerika sowohl die geistige Heimat des Road Trips als auch die Geburtsstätte von Woodstock ist, bietet sich die Kombination aus Wohnmobil und Festival perfekt für einen legendären USA-Trip an. Also stornier deine Inlandsflüge und vergiss den Gedanken, jemals wieder sauber zu werden, lade dir Desinfektionsmittel in dein Wohnmobil und steck dir Blumen ins Haar: Auf geht's zu den verrücktesten und wildesten Musikfestivals Amerikas.

Cheyenne Frontier Days, Wyoming (Juli)

Jedes Jahr im Juli ist in Wyoming Cowboy-Style angesagt, wenn der Wilde Westen in all seinen Formen gefeiert wird. Cheyenne, die Hauptstaat des Bundesstaates, einst bekannt als „Hell on Wheels“, beherbergt eine Woche lang Countrylegenden und Altrocker. Einer der bisherigen Headliner: Aerosmith. Und noch wichtiger: Dort gibt es auch das größte Outdoor-Rodeo der Welt, eine alte „Pop-up“-Westernstadt, Truckfahrten und Squaredance zu bestaunen. Nachdem du dir die Absätze deiner Cowboystiefel abgetanzt hast, geht es wieder zurück ins Wohnmobil und ab ins wilde Wyoming: Dort kannst im Yellowstone Comicbären suchen, im herrlichen Jenny Lake schwimmen und im weniger besuchten, aber nicht weniger schönen Grand-Teton-Nationalpark wandern.

Burning Man, Nevada (August/September)

Die Mutter aller Festivals, das große Burning Man Festival, ist zu einer solchen Legende geworden, dass es manchmal schwierig ist, Fakten von Mythen zu unterscheiden. Du kannst dir aber sicher sein, dass diese einwöchige Party voller Kunst, Gemeinschaft und Selbstdarstellung (wir meinen Nacktheit), die einmal im Jahr Nevadas Black-Rock-Wüste erhellt, das vermutlich denkwürdigste und hedonistischste Erlebnis deines Lebens sein wird. Die Mietpreise für Wohnmobile können während dieser extrem beliebten Zeit explodieren, da diejenigen, die sich vernünftigerweise dazu entschließen, dem schneidenden Wüstenwind nicht nur mit einem Zelttuch als Schutz zu trotzen, in Massen in Nevada einfallen. Deshalb solltest du früh buchen.

Fun, Fun, Fun Fest, Texas (November)

Alles in Texas ist größer, sogar der Spaß! Das Fun Fun Fun Fest (oder einfach nur FFF) ist ein eklektisches Fest mit progressiver Musik, Comedy und Street Food. Der Name klingt zwar nach einem Wochenende mit Zwangsbespaßung, doch angesichts des Lineups der letzten Jahre mit Namen wie M.I.A., Slayer, Snoop Dogg und Jurassic 5 wirst du sicher eine tolle Zeit haben. Die Fahrt über die langen texanischen Straßen kannst du mit einigen verrückten Attraktionen wie der größten Wassermelone, den größten Cowboystiefeln, der größten Erdnuss, der größten Eiswaffel und natürlich dem größten Hydranten der Welt auflockern.

Delaware Firefly Music Festival, Delaware (Juni)

Das jährliche Firefly Festival findet in einem Waldwunderland (Delaware) mit üppigen Landschaften und wunderbaren Headline Acts statt. Die Pixies oder Wizard haben dort noch nicht gespielt, doch das Lineup der vergangenen Jahre umfasste unter anderem The Foos, Arctic Monkeys, Outkast und Jack Johnson sowie Dutzende kleinerer Acts auf Bühnen, die zwischen den Bäumen in einer Waldschlucht verstreut sind. Das Firefly ist wohnmobilfreundlich, also leg dort einen Stopp ein. Danach geht der Roadtrip weiter an Amerikas herrlicher Nordostküste entlang, wo der wilde Atlantik und riesige Portionen Hummer warten.

The Hangout, Alabama (Mai)

Dieses dreitägige Musikfest, eine Beachparty mit Festivalatmosphäre an der Golfküste von Alabama, hat alles: Sand, Sonne, Musik, Margaritas und Horden spärlich bekleideter Feiernder. Am besten parkst du ein bisschen landeinwärts und fährst mit den täglichen Shuttles an den Strand. Dort erwarten dich ein kostengünstiges Erlebnis ... und die Chance, kostenlose VIP-Upgrades und Cupcakes zu gewinnen.

Mountain Jam Festival, Bundesstaat New York (Juni)

Innerhalb der Lärmschutzverordnung von New York City gelegen, glauben wir zwar nicht, dass du hierfür unbedingt ein Wohnmobil brauchst, aber wir lieben es einfach. Starte oder beende deinen Roadtrip mit vier Tagen Musik nonstop in den herrlichen Catskill Mountains. Wenn du genug von dem gemischten Lineup aus 40 Bands auf drei Bühnen hast (was unwahrscheinlich ist), genieß den Ausblick vom Sky Ride aus oder saus über die schnellste und höchste Seilrutsche in Nordamerika. Es gibt auch morgendliche Yoga-Sessions, Trommelzirkel zum Mitmachen, einen „Hängemattenhain“ zum Dösen (unglaublich) und natürlich unzählige hippe Food Trucks.

Auszüge aus einem Blogbeitrag von Anna Corbett, STA Travel UK

FESTIVALS, DIE EINEN ROADTRIP WERT SIND

Da Amerika sowohl die geistige Heimat des Road Trips als auch die Geburtsstätte von Woodstock ist, bietet sich die Kombination aus Wohnmobil und Festival perfekt für einen legendären USA-Trip an. Also stornier deine Inlandsflüge und vergiss den Gedanken, jemals wieder sauber zu werden, lade dir Desinfektionsmittel in dein Wohnmobil und steck dir Blumen ins Haar: Auf geht's zu den verrücktesten und wildesten Musikfestivals Amerikas.

Cheyenne Frontier Days, Wyoming (Juli)

Jedes Jahr im Juli ist in Wyoming Cowboy-Style angesagt, wenn der Wilde Westen in all seinen Formen gefeiert wird. Cheyenne, die Hauptstaat des Bundesstaates, einst bekannt als „Hell on Wheels“, beherbergt eine Woche lang Countrylegenden und Altrocker. Einer der bisherigen Headliner: Aerosmith. Und noch wichtiger: Dort gibt es auch das größte Outdoor-Rodeo der Welt, eine alte „Pop-up“-Westernstadt, Truckfahrten und Squaredance zu bestaunen. Nachdem du dir die Absätze deiner Cowboystiefel abgetanzt hast, geht es wieder zurück ins Wohnmobil und ab ins wilde Wyoming: Dort kannst im Yellowstone Comicbären suchen, im herrlichen Jenny Lake schwimmen und im weniger besuchten, aber nicht weniger schönen Grand-Teton-Nationalpark wandern.

Burning Man, Nevada (August/September)

Die Mutter aller Festivals, das große Burning Man Festival, ist zu einer solchen Legende geworden, dass es manchmal schwierig ist, Fakten von Mythen zu unterscheiden. Du kannst dir aber sicher sein, dass diese einwöchige Party voller Kunst, Gemeinschaft und Selbstdarstellung (wir meinen Nacktheit), die einmal im Jahr Nevadas Black-Rock-Wüste erhellt, das vermutlich denkwürdigste und hedonistischste Erlebnis deines Lebens sein wird. Die Mietpreise für Wohnmobile können während dieser extrem beliebten Zeit explodieren, da diejenigen, die sich vernünftigerweise dazu entschließen, dem schneidenden Wüstenwind nicht nur mit einem Zelttuch als Schutz zu trotzen, in Massen in Nevada einfallen. Deshalb solltest du früh buchen.

Fun, Fun, Fun Fest, Texas (November)

Alles in Texas ist größer, sogar der Spaß! Das Fun Fun Fun Fest (oder einfach nur FFF) ist ein eklektisches Fest mit progressiver Musik, Comedy und Street Food. Der Name klingt zwar nach einem Wochenende mit Zwangsbespaßung, doch angesichts des Lineups der letzten Jahre mit Namen wie M.I.A., Slayer, Snoop Dogg und Jurassic 5 wirst du sicher eine tolle Zeit haben. Die Fahrt über die langen texanischen Straßen kannst du mit einigen verrückten Attraktionen wie der größten Wassermelone, den größten Cowboystiefeln, der größten Erdnuss, der größten Eiswaffel und natürlich dem größten Hydranten der Welt auflockern.

Delaware Firefly Music Festival, Delaware (Juni)

Das jährliche Firefly Festival findet in einem Waldwunderland (Delaware) mit üppigen Landschaften und wunderbaren Headline Acts statt. Die Pixies oder Wizard haben dort noch nicht gespielt, doch das Lineup der vergangenen Jahre umfasste unter anderem The Foos, Arctic Monkeys, Outkast und Jack Johnson sowie Dutzende kleinerer Acts auf Bühnen, die zwischen den Bäumen in einer Waldschlucht verstreut sind. Das Firefly ist wohnmobilfreundlich, also leg dort einen Stopp ein. Danach geht der Roadtrip weiter an Amerikas herrlicher Nordostküste entlang, wo der wilde Atlantik und riesige Portionen Hummer warten.

The Hangout, Alabama (Mai)

Dieses dreitägige Musikfest, eine Beachparty mit Festivalatmosphäre an der Golfküste von Alabama, hat alles: Sand, Sonne, Musik, Margaritas und Horden spärlich bekleideter Feiernder. Am besten parkst du ein bisschen landeinwärts und fährst mit den täglichen Shuttles an den Strand. Dort erwarten dich ein kostengünstiges Erlebnis ... und die Chance, kostenlose VIP-Upgrades und Cupcakes zu gewinnen.

Mountain Jam Festival, Bundesstaat New York (Juni)

Innerhalb der Lärmschutzverordnung von New York City gelegen, glauben wir zwar nicht, dass du hierfür unbedingt ein Wohnmobil brauchst, aber wir lieben es einfach. Starte oder beende deinen Roadtrip mit vier Tagen Musik nonstop in den herrlichen Catskill Mountains. Wenn du genug von dem gemischten Lineup aus 40 Bands auf drei Bühnen hast (was unwahrscheinlich ist), genieß den Ausblick vom Sky Ride aus oder saus über die schnellste und höchste Seilrutsche in Nordamerika. Es gibt auch morgendliche Yoga-Sessions, Trommelzirkel zum Mitmachen, einen „Hängemattenhain“ zum Dösen (unglaublich) und natürlich unzählige hippe Food Trucks.

Auszüge aus einem Blogbeitrag von Anna Corbett, STA Travel UK

Eine Spritztour durch Utah

Eine Spritztour durch Utah

Tag 1 – Abflug nach Salt Lake City

Mit 9 Kollegen und Kolleginnen aus verschiedenen STA Travel Shops von Nord- bis Süddeutschland ging es früh morgens an den Frankfurter Flughafen. Nach einem angenehmen 13h Flug von Frankfurt über Paris sind wir gut in Salt Lake City gelandet. Am Flughafen haben wir auch gleich unsere Mietwagen für die Woche entgegen genommen. Drei Mittelklasse SUV’s, also genug Platz für je 4 Personen mit Gepäck. Schon auf dem Weg in die Innenstadt zeigte sich, dass Salt Lake City eine eher gemütliche Stadt ist und ein perfekter Ort für Naturliebhaber. Direkt hinter der Stadt liegen Ausläufer der Rocky Mountains, wo 2002 viele Wettkämpfe der olympischen Winterspiele ausgetragen wurden. Den Eindruck einer amerikanischen Stadt, hat man aber auch direkt bekommen, da es über den Highway in die Stadt ging und auch hier waren die Straßen meist 4-6-spurig. Die ersten 2 Nächte waren wir im Hotel Monaco untergebracht. Ein grandioser Start – Service und Zimmer sind Top! Hier kann man sich sogar einen Goldfisch aufs Zimmer bestellen, wenn man mal einsam sein sollte

Ausgehtipp in Salt Lake City: Squatter Pub – mit eigenem Bier und typischem Pub-Essen.

Tag 2 – Salt Lake City und Umgebung

Einen guten Einblick in das amerikanische Studentenleben bekommt man an der University of Utah. Hier kann man auch als Tourist in den Guesthouses und Studentenzimmern unterkommen und die Annehmlichkeiten der Universität mitbenutzen (Essen, Ausflüge, Kurse wie z.B. Cheerleading…)

Im schön gestalteten National History Museum of Utah kann man sich ein Bild von der Geologie Utahs, den Natives und den vergangenen Zeiten machen sowie einen tollen Blick auf Salt Lake City und die Umgebung genießen. Einen Einblick in das Leben der ersten Siedler Salt Lake City’s erhält man im This is the Place Heritage Park außerdem.

Am Nachmittag fuhren wir zum nächstgelegenen Skigebiet Snowbird, das auch im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel ist. Hier ist es möglich mit der Sommerrodelbahn zu fahren, Ziplining auszuprobieren oder einfach zu wandern. Mit der „Tram“ kann man auf den Gipfel fahren, hier ist in der vorigen Nacht sogar Neuschnee gefallen. Von dort hat man wirklich eine tolle Aussicht auf das Tal mit Salt Lake City und auf die anderen Berge. Da bekommt man gleich eine gute Vorstellung wie toll das Skifahren hier sein muss.

Tag 3 – Auf zum Zion National Park

Am Morgen sahen wir uns noch den Temple Square an, der bei einem Besuch in Salt Lake City nicht fehlen sollte. Die Gebäude am Square sind wirklich beeindruckend und durch eine Führung nimmt man einen interessanten Einblick in das Leben der Mormonen mit. Danach brachen wir auf in Richtung Süden – Der Road Trip konnte beginnen! Sobald man das Salt Lake Valley verlässt, wird es sehr ländlich und man fühlt sich als wäre man mitten im Wilden Westen gelandet.

Je weiter südlich man reist, desto roter und karger wird die Landschaft und die Temperaturen steigen an. Bei uns waren es ganze 37 Grad! Unser Ziel: Springdale ein kleines Örtchen vor den Toren des Zion National Parks. Übernachtet wurde im schön angelegten La Quinta Inn & Suites. Nach einer kurzen Abkühlung im Pool mit einer wirklich atemberaubenden Aussicht, haben wir uns im Spotted Dog kulinarisch verwöhnen lassen.

Die Entrance Fee für den Zion National Park liegt bei 20USD für das Auto. Für 80USD bekommt man den Annual Pass bei dem mehr als 2000 staatliche National Parks und State Parks inkludiert sind (u.a. auch der Grand Canyon und der Yosemite National Park). Mit einem kostenlosen Shuttle Bus lassen sich ab dem Parkplatz verschiedene Fotostopps und Ausgangspunkte für Wanderungen anfahren. Unser Ziel: The Narrows. Mit Neoprensocken und speziellen Schuhen sind wir durch das teilweise hüfthohe Wasser gewatet. Diese spezielle Ausstattung kann man sich vor Ort ausleihen. Empfehlenswert ist auch ein Wanderstock, damit man sich mal abfangen kann, falls man doch mal ausrutscht. In The Narrows hat sich das Wasser einen beeindruckenden Weg durch den Canyon geschaffen. Je weiter man in den Canyon vordringt, desto schmaler wird der Canyon. Für uns hieß dies leider nach 1,5h Umkehr. Man sollte mindestens einen ganzen Tag Zeit in diesem Nationalpark haben, um die schönsten Ecken zu sehen. Auch Kletterer kommen hier mit Sicherheit auf ihren Geschmack.

Nach unserem Lunchstopp im Oscar’s Cafe (leckeres mexikanisches Essen :)) ging es weiter Richtung Bryce Canyon National Park. Der Zion Park Scenic Byway schlängelt sich noch ein ganzes Stück durch den beeindruckenden Nationalpark und es lassen sich einige Fotostopps einlegen.

Der Bryce Canyon liegt auf ca. 2500m Höhe – entsprechend kühler wurde es am Abend und im Winter liegt hier auch öfters mal Schnee.Wir hatten das Glück, dass am Abend in unserer Unterkunft ein Barbecue-Abend mit einem Live Konzert von Jon Webber veranstaltet wurde. Bier, Lagerfeuer und Countrymusik – ein toller Abend der uns wohl allen lange in Erinnerung bleiben wird.

Tag 5 – Bryce Canyon und über den All American Scenic Byway nach Torrey

Im Bryce Canyon National Park gibt es eine Vielzahl von Wanderwegen die durch die bizarre aber wunderschöne Landschaft führen. Wir haben uns für den Navajo Loop und den Queen’s Garden Trail entschieden: kurze, aber tolle Routen von ca. 2h. Vom Bryce Canyon aus führt der Highway 12 (auch All-American Scenic Byway genannt) bis nach Torrey, der Ausgangspunkt für den Capitol Reef National Park.

Tag 6 – Capitol Reef National Park und zurück in den Norden

Der etwas unbekanntere Capitol Reef National Park bietet spektakuläre Landschaften mit Canyons, Klippen und von der Natur geschaffene Felsbrücken. Wer einen Nationalpark mit weniger Touristen sucht, ist hier genau richtig. Ein Scenic Drive führt auch hier wieder durch den Nationalpark. Von dort aus gelangt man zu verschiedenen Aussichtspunkten oder Ausgangspunkte für Wanderungen. Auf unserem Rückweg Richtung Norden, nahmen wir die kleineren, verlassenen Straßen. Hier kreuzten auch mal Kühe unseren Weg. Und ein typisches Lunch im American Diner musste natürlich auch sein – nicht unbedingt lecker, aber gehört irgendwie dazu.

Tag 7 – Park City

In Park City waren wir wieder in einer ganz anderen Welt. Ein Städtchen umgeben von Skigebieten (z.B. Park City Resort und Deer Valley), einigen Golfplätzen und vielen Resorts. Die süße Altstadt mit einigen Bars, Restaurants und Galerien zeugt noch von der Bergbau-Vergangenheit. Hier kann man mit einem kostenlosen Shuttlebus die etwas steilere Hauptstraße auf und ab fahren. Das Deer Valley Grocery Café z.B. ist ein schönes Café mit leckerem Essen und einer tollen Aussicht.

Am letzten Tag der Reise gab es für die Mädels noch ein tolles Highlight: Shopping im Outlet! Das darf in den USA nicht fehlen! Also stürzten wir uns in Park City im Tanger Outlet ins Vergnügen.

Wir meinen: Utah gehört auf die Reiseroute aller Natur- und Outdoorliebhaber! Ein abwechslungsreicher Bundesstaat – wo sonst kann man Schnee und Wüste innerhalb von einer Woche sehen. Auch ist Salt Lake City ein super Ausgangspunkt für eine Nationalparktour, gerade wenn man nicht auf Großstädte wie L.A. oder San Francisco steht, da es hier einfach ein wenig ruhiger ist.

Auszug aus einem Blogbeitrag von Roschana & Mona, STA Travel Deutschland

ENTDECKE DAS INDIGENE AMERIKA

ENTDECKE DAS INDIGENE AMERIKA

Von den heiligen Tälern im Südwesten bis zu den Inuit-Gemeinden in Alaskas weißer Wildnis spiegeln die amerikanischen Landschaften die Traditionen der Indianerstämme und das indigene Erbe wider. In fast jedem Bundesstaat der USA leben indigene Amerikaner (insgesamt über drei Millionen von mehr als 500 Stämmen) und versuchen, die einzigartigen Gebräuche und Stammesgebiete im heutigen Amerika zu bewahren. Hier sind einige Vorschläge, um die Völker der amerikanischen Ureinwohner in deine Abenteuer einzubauen.

Monument Valley und das Navajo-Reservat, Arizona

Mit seinen von der Sonne ausgedörrten Plateaus und den Amphitheatern aus Sandstein stecken die faszinierenden Landschaften des Südwestens voller Spiritualismus des indigenen Nordamerika. Das Navajo-Reservat im Nordwesten Arizonas ist Amerikas größtes Reservat: Rund 70.000 Quadratkilometer groß, ist es die Heimat von 250.000 Menschen und berühmten Landschaften wie dem Monument Valley. Die Ortskenntnis eines Navajo-Guides ist von unschätzbarem Wert, um die hart umkämpften Traditionen dieses heiligen Lands, die heutigen Probleme der Navajos und die Macht von Orten wie dem Canyon de Chelly und dem Antelope Canyon zu verstehen.

Pueblos, New Mexico

In New Mexico gibt es 19 Pueblos (Städte) der amerikanischen Ureinwohner, die sich hauptsächlich rund um die wunderschöne Stadt Santa Fe konzentrieren. Anders als in anderen Reservaten lebt die Mehrheit der Pueblo-Indianer seit Jahrhunderten in diesen Siedlungen. Du solltest unbedingt eine der ältesten bewohnten Gemeinden in Nordamerika, das Acoma Pueblo in der Nähe von Albuquerque mit seinen außergewöhnlichen Adobehäusern oder das wunderschöne, 1.000 Jahre alte Taos Pueblo – National Historic Landmark und UNESCO-Weltkulturerbe – besuchen. Wenn du im August in New Mexico bist, musst du auf den Indianermarkt in Santa Fe gehen, auf dem mehr als 1.000 Künstler von 100 Stämmen ihre Kunst, ihren Schmuck und ihre sonstigen Werke anbieten.

American Indian Film Festival, San Francisco

Bereits seit 40 Jahren feiert das jährliche American Indian Film Festival die Völker, Traditionen und Wurzeln der indigenen Gemeinschaften Nordamerikas. Das Festival, das immer im November in San Francisco stattfindet, gibt einen unglaublichen Einblick in das historische Leid der indigenen Bevölkerung Nordamerikas und in die kreative Zukunft ihrer Jugend.

Mesa Verde National Park, Colorado

Der Mesa-Verde-Nationalpark, der vom 7. Jahrhundert bis zu ihrem mysteriösen Verschwinden im 14. Jahrhundert von den Ancient Pueblo-Indianern bewohnt wurde, ist das größte archäologische Reservat in den Vereinigten Staaten und UNESCO-Weltkulturerbe. Mehr als 600 alte Felsenwohnungen sind zwischen den Tafelbergen und Canyons verstreut. Anders als bei anderen amerikanischen Nationalparks liegt der Fokus bei Mesa Verde eher auf der Anthropologie als auf seiner unbestrittenen Naturschönheit, das ist einzigartig.

National Museum of the American Indian, Washington D.C.

Falls du in D.C. sein solltest, ist das National Museum of the American Indian, eines der fantasievollsten Stadtmuseen Amerikas, eine Alternative zu den modernen und prächtigen Wahrzeichen der Hauptstadt.

WELLENREITEN UND ABFAHRTSPISTEN

WELLENREITEN UND ABFAHRTSPISTEN

Wenn sie auf der Suche nach perfektem Pulverschnee und unberührten Pisten sind, haben Skifans und Snowboarder die Qual der Wahl unter den nordamerikanischen Resorts. Colorado ist die erste Option mit Topresorts wie Aspen, Vail und Breckenridge, die mit die besten Bedingungen der Welt bieten. Allerdings steigen durch die Berühmtheit auch die Preise. Heavenly und Squaw Valley rund um Lake Tahoe an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada oder Park City und Snowbird in Utah sind günstigere Alternativen.

In den Bundesstaaten an der Ostküste sind Killington und Stowe in Vermont tolle Optionen und für das Skitourengehen gibt es keinen besseren Ort als Jackson Hole in Wyoming. Die Saison geht üblicherweise von Ende November bis Anfang Mai, aber die Bedingungen hängen davon ab, wo du bist und wie viel Schnee gefallen ist. Obwohl Skifahren nie günstig ist, gibt es hier und da immer mal wieder Angebote, und für die Möglichkeit, in einigen der besten Gebiete der Welt zu fahren, lohnt es sich auch, tief in deine Bauchtasche zu greifen.

Im Sommer ist Surfen angesagt. Kalifornien ist natürlich der große Name der amerikanischen Surfszene mit epischen Wellen an den Stränden rund um San Francisco, L.A., Malibu und San Diego. Es überrascht kaum, dass Hawaii mit dem Waikiki Beach und dem North Shore Beach auf Oahu ein Surferparadies ist, das alle – von Anfängern bis hin zu Profisurflegenden – anlockt. Weniger bekannt sind die Ufer des Lake Michigan in Wisconsin, der mit die besten Wintersurfbedingungen bietet.